Bärenfrau


Gedicht

 

Für viele bin ich einfach die "Bärenfrau"

Meine Liebe zu den Bären und den Teddybären gaben mir den Namen "Bärenfrau
"

 

Esbegann 1980 mit einem Freizeitkurs, hier nähte ich meinen ersteneigenen Teddybär. Begeistert beschenkte ich Kollegen die Eltern wurden mit selbst genähten Teddybären und Plüschtieren. Als dann so ein Teddybär einen Unfall hatte und wieder bei mir zum Reparieren landete, war der Teddybären Spital gegründet. Aus dem Hobby wurde Beruf und so kann ich auf 30 Jahre Erfahrung zurück blicken. Neben dem Spass wo es macht, bereitet es auch immer wieder grosse Freude wenn ein Kind seinen kleinen Freund wieder in die Arme schliesst und die Augen leuchten und strahlen vor Glück. Solche Momente berühren mich immer auch noch nach 30 Jahren.


1988 kam ich das erste Mal über Sun Bear ein Chippewa-Medizinmann,Wabun Wind und mit dem Bären-Stamm näher in Berührung mit dem Denken und dem Leben der Nativ Americans (Indianer). Der rücksichtsvolle Umgang mit der Natur und seinen Elementen, das Medizinrad mit seiner ganzheitlich-spirituellen Verständnis der Natur und der Erde, wie wir es heute nötiger denn je haben. Es hält uns alle dazu an, nicht bei dem einmal Gegebenen und Erreichten stehen zu bleiben, sondern den Kreis unserer Erfahrungen und unseres Bewusstseins stetig zu erweitern, zu wachsen und uns dem Leben ganz ohne Angst zu öffnen. So begann ich mich auch mit Kräutern, Zeremonien, Ritualen, dem Räuchern, Trommeln und Singen zu befassen. Nach dem unerwarteten plötzlichen Tod eines sehr nahen lieben Freundes aus dem Stamm wendetet ich mich jedoch im tiefen Schmerz ab


Als ich 1992 während einer Kanadareise durch die Rocky Mountains und Britisch Columbien auch in die Reservate der Blackfoots First Nation kam, durfte ich erneut dieser Kultur begegnen. Vieles berührte meine Seele, Erinnerungen kamen hoch an die Zeit um 1988. Ich fand Antworten auf viele lange gestellten Fragen, Seither gehe ich wieder diesen Weg auf und mit Mutter Erde,und ich weiss tief in meinem Herzen, dass es der richtige Weg ist.

Nicht nur dieses Erlebnis veränderte mein Leben, auch das was ich leider sonst noch sah: Wie eine Kulisse aus einem schlechten Theater kam es mir vor. Vorne von der Strasse aus bis für die Touristen sichtbaren Grenze standen Bäume, aber dahinter sind Kilometerweise abgeholzten Wälder. Ich war zutiefst schockiert, konnte es nicht verstehen und glauben; der Anblick dieser umgesägten Baumriesen schrie zum Himmel, man konnte die Verletzung von der Erde spüren. Ich fragte mich wann begreift der Mensch endlich: Unser Planet kann gut leben ohne uns, wir niemals ohne ihn. Nur mit dem Respekt vor allen Lebewesen, auch den Tieren, Pflanzen und Mineralien haben wir eine Chance zu überleben! Bewusst entscheiden fürs Leben, heisst für mich bewusst entscheiden für und mit der Natur auch für kommende Generationen die Verantwortung tragen.


1996 lernte ich, die Personal Totem Pole Process Arbeit kennen. Nach mehrmonatiger Krankheit, kam ich 1998 erneut damit in Berührung und machte 1998 bis 2000 nebenberuflich die Ausbildung als diplomierte Begleiterin in The Personal Totem Pole Process Methode (Indianisches Chakraheilen) nach Eligios Stephen Gallegos bei Christian Lerch CH


2001 besuchte ich den ersten Workshop über Tierkommunikation bei Marcel Stöckli und machte dann von September bis Dezember 2007 die Intensivausbildung zur Tierkommunikatorin bei Animal Spirit in Stein am Rhein. Dies reichte mir aber nicht und ich hängte Januar 2008 bis März 2009 die fundierte Ausbildung zur zertifizierten Tierkommunikatorin bei Das Forum in Knutwil an.


Über all die Jahre bildete ich mich auch in den Bereichen, Bachblüten, Steinenergien, Reiki, Kinesiologie, ganzheitlichen Lehren und Heilweisen weiter. Lernte die Naturmedizin sowie die Bioenergie kennen und die grosse Hilfe der Selbstheilung des Körpers. Ich bin dem Universum sehr dankbar dass ich das alles erfahren konnte. Wie auch dass ich meinen grossen Lehrern Luc Bourgaut Blue Eagle Algonkin-First Nation CAN, Pablo Russel Blackfoot-First Nation CAN, Howard Badhand Lakota-Nativ Americans USA begegnen und viel von ihnen über die Kultur der Nativ Americans und First Nations lernen durfte. Aus Respekt und Achtung ihnen und ihren Völkern gegenüber nenne ich sie nicht Indianer.


Nach der Erfahrung von Arbeitslosigkeit und den damit verbundenen Hoch und Tief's, entschloss ich mich, mein seit 1980 gepflegtes Hobby Teddybären reparieren und herstellen, meine Interessen, meine Lebenserfahrungen und Ausbildungen in den verschiedensten Bereichen zum Beruf zu machen. Zuerst nur Samstags, später 50 % baute ich mir mein Bärenhöhle Atelier auf. Heute bin ich selbständig und habe meine Vision vom eigenen Atelier / Laden realisiert. Hier kann ich meine Erfahrungen einbringen, die Menschen beraten, sowie mein breites kreatives Wissen auch in meinen Kursen, Kurzseminaren und 1 Tages Workshops (Bärenhöhle Erlebnistage) die ich anbiete weiter geben.


Ich freue mich sie im Bärenhöhle Atelier, an einem Kurs oder Bärenhöhle Erlebnistag begrüssen zu dürfen und wünsche Ihnen Liebe, Friede und Freude mit allen Lebewesen ihre Bärenfrau B.K.Tresch

 

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